f o r m s w i t h o u t n o r m s
ist teil der serie formen ohne normen.




forms without norms entstand über einen längeren zeitraum und heißt übersetzt formen ohne normen. immer wieder fügte ich neue formen hinzu, beobachtete, wie sich das gemälde veränderte, und ließ es mit der zeit langsam wachsen – bis keine weitere form mehr zu mir sprach.
wenn ich es heute betrachte, fällt mir immer wieder auf, wie unterschiedlich wir formen wahrnehmen. jede person entdeckt etwas anderes – verschiedene muster, figuren und bedeutungen.
was für die eine person wie ein kreis aussieht, wirkt für jemand anderen unvollständig oder wie etwas völlig anderes. wer entscheidet eigentlich, wie eine form aussehen sollte? und wer bestimmt, was richtig oder falsch ist?
diesen gedanke verbinde ich mit dem konzept *avidya*. es beschreibt, dass wir die welt selten so sehen, wie sie wirklich ist, sondern durch die prägungen unserer erfahrungen, überzeugungen und erwartungen. genau wie bei den formen auf dieser leinwand.
die formen selbst tragen keine feste bedeutung. erst unser geist beginnt, sie zu interpretieren.
für mich ist dieses gemälde eine spiegelung davon, dass weder kunst noch menschen in vorgegebene formen passen müssen. dass es unzählige möglichkeiten gibt, die welt zu sehen, zu erleben und auszudrücken.
vielleicht liegt genau darin die schönheit, dass wir frei sind, unsere eigene perspektive zu wählen und genau das zu sein, was wir sind.
d e t a i l s
acryl auf leinwand · 90 x 1oo cm · farbenflow original
jedes gemälde entsteht intuitiv, ist ein handgemaltes unikat mit einer ganz eigenen geschichte und energie.
b e r ü h r t
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wenn dieses gemälde etwas in dir berührt, freue ich mich sehr von dir zu hören.
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